Glasduschen

Schutz vor dem Spritzen bieten längst nicht mehr nur die gängigen Duschvorhänge mit unterschiedlichen Motiven und Farben. Ein neuerer Trend sind die ‚offenen‘ Duschen. Hierbei trennt eine Glaswand oder trennen maximal zwei Glaswände die ansonsten offene Dusche vom restlichen Raum ab. Dies kann gerade in kleineren Badezimmern für ein großzügigeres Raumgefühl sorgen.

Auch wenn in jedes Badezimmer eine Dusche passt, passen doch nicht alle Duschen in jedes Badezimmer. Mit Glas als Baustoff ist man jedoch in der Planung flexibler, da das Glas an sich durch seine Beschaffenheit wenig Platz einnimmt und so mehr Fläche für die eigentliche Dusche bleibt. Zudem wirkt Glas immer großzügiger als beispielsweise eine undurchsichtige Mauer im Raum für eine Duschkabine. Den größten individuellen Spielraum erlangt man bei der Badplanung mit einer rahmenlosen Glasdusche in Kombination mit einem gefliesten Duschboden.

Für Glasduschkabinen wird das sogenannte Einscheiben-Sicherheitsglas (ESG) verwendet. Dieses bietet durch seine besondere Stoß- und Schlagfestigkeit einen deutlich höheren Verletzungsschutz als eine gewöhnliche Glasscheibe. Sollte es dennoch brechen, zerfällt es in eine Vielzahl von kleinen, beinahe regelmäßigen Scherben ohne scharfe Ränder. Bei der Ausführung ist es tatsächlich eine Sache des Geschmacks, für was man sich entscheidet. Wichtig ist, dass die einzelnen Komponenten passend aufeinander abgestimmt sind, beispielsweise sollten das Gewicht und die Dicke der Scheibe mit dem zu verwendeten Beschlag perfekt abgestimmt sein. Nur so ist die Echtglasdusche am Ende tatsächlich sicher und alltagstauglich. Ob mit oder ohne Rahmen, eine Echtglasdusche ist eine gute Investition in eine besondere Badatmosphäre.